Bonn – Rheinsteig – Teil 2

Nachdem wir uns von unserer Stadtbesichtigung erholt hatten, sind wir den nächsten Tag ganz früh aufgebrochen, um den Rheinsteig nach Königswinter zu laufen. Das sind ungefähr 22 km.

Begonnen hat unsere Wanderung mit der Fährüberfahrt nach Beuel.

Fährfahrt

Fährfahrt

Ich bin ja dieses Jahr schon mal mit dem Dampfer gefahren, aber meine Freunde sind zum erstem Mal mit dem Schiff gefahren. Das war ganz spannend. Mimi fand es etwas unheimlich auf dem Wasser, aber sie hat sich ganz schnell dran gewöhnt. Die Fahrt dauert ja auch nicht lange.

Ausblick von der Fähre (Bild: Hiro-b)

Ausblick von der Fähre (Bild: Hiro-b)

Wegweiser: 21,9 km bis Königswinter

Wegweiser: 21,9 km bis Königswinter

Hier der Beweis, wie weit die Strecke ab Bonn-Beuel war 😉

Rheinpromenade (Bild: Hiro-e)

Rheinpromenade (Bild: Hiro-e)

Erst sind wir ein ganzes Stück am Rhein entlang gelaufen. Es ist dort wirklich schön und man kann interessante Sachen sehen. Wie zum Beispiel diesen Flaggenmast vom Schifferverein Beuel.

Flaggenmast (Bild: Hiro-b)

Flaggenmast (Bild: Hiro-b)

Da wir ganz schön Wind hatten, flatterten die Flaggen ganz lustig.

Außerdem kommt man am Brückenmännchen und der Noßschaal vorbei. Das Bröckemännche wurde 1898 an die erste Brücke von Bonn nach Beuel angebracht, weil die Bonner die Brücke ganz alleine finanzieren mußten. Die Beueler revanchierten sich mit einer Waschfrau, die einen Pantoffel wirft auf Ihrer Brückenseite.

Noßschaal (Bild: Hiro-b)

Noßschaal (Bild: Hiro-b)

Die Noßschaal erinnert an zwei Brüder, „de Ärpel“ und „de Köpp“ , die während Hochwasser die Anrainer der Rheinaustraße mit dem Lebensnotwendigsten versorgten und den Transport frischer Wäsche sicherten. So steht es auf der Tafel unter der Noßschaal.

Palais Schaumburg mit Moby Dick

Palais Schaumburg mit Moby Dick

Unsere erste kleine Rast haben wir am Foveaux Häuschen gemacht. Dort konnten wir ein bißchen in der Sonne sitzen und uns darüber wundern, dass jemand einfach so einen Unterstand in die Landschaft baut 😉

Rast im Foveaux Häuschen (Bild: Hiro-b)

Rast im Foveaux Häuschen (Bild: Hiro-b)

Anschließend kommt man an ein paar sehr hübschen Aussichtspunkten vorbei.

Dornheckensee

Dornheckensee

Vom Dornheckensee haben wir aufgrund des vielen Gebüschs allerdings nicht viel gesehen.

Rheinblick

Rheinblick

Da war es schon klarer, wo der Rhein entlang fließt 😉

Spaß (Bild: Hiro-e)

Spaß (Bild: Hiro-e)

Für ein bißchen Spaß war auch noch Zeit. Und zum Glück brauchten wir auch nicht den ganzen Weg selbst zu laufen, da das unseren Freunden doch etwas zu langsam ging. So hatten wir mehr Energie für Blödsinn 😉

im Rucksack (Bild: Hiro-b)

im Rucksack (Bild: Hiro-b)

An Weinbergen vorbei ging es anschließend Richtung Kloster Heisterbach.

Weinberge (Bild: Hiro-b)

Weinberge (Bild: Hiro-b)

Am Kloster Heisterbach haben wir eine Rast eingelegt. Unsere Freunde haben etwas gegessen und wir haben die Ruinen unsicher gemacht.

Kloster Heisterbach (Bild: Hiro-e)

Kloster Heisterbach (Bild: Hiro-e)

Anschließend ging es weiter auf unserem Weg.

Weggabelung (Bild: Hiro-b)

Weggabelung (Bild: Hiro-b)

Als wir zu dieser Weggabelung kamen, meinte der besuchte Freund, dass es nun sehr steil würde und wir nochmal Luft schnappen sollten.

Auf dem Petersberg (Bild: Hiro-b)

Auf dem Petersberg (Bild: Hiro-b)

Naja, ein bißchen steil war der Anstieg zum Petersberg schon, aber das war noch nicht alles. Erstmal haben wir aber die Aussicht genossen.

Aussicht auf den Drachenfels (Bild: Hiro-b)

Aussicht auf den Drachenfels (Bild: Hiro-b)

Aussicht auf den Rhein (Bild: Hiro-e)

Aussicht auf den Rhein (Bild: Hiro-e)

Anschließend ereilte uns das steilste Stück des Weges und wir haben ganz schön geschnauft als wir oben waren. Naja, also mitgeschnauft mit unseren Freunden 😉

Walter Guilleaume Hütte (Bild: Hiro-e)

Walter Guilleaume Hütte (Bild: Hiro-e)

Aber auch der Ausblick von der Walter Guilleaume Hütte lohnt sich wieder sehr.

Burg Drachenfels (Bild: Hiro-b)

Burg Drachenfels (Bild: Hiro-b)

Wir näherten uns also langsam unserem Ziel. Nach dem Drachenfels folgte nur noch der Abstieg nach Königswinter.

Blick vom Drachenfels (Bild: Hiro-e)

Blick vom Drachenfels (Bild: Hiro-e)

Dieses Stück hätte man auch mit der Drachenfelsbahn fahren können, aber wir waren nicht sicher, ob überhaupt noch eine kommt, daher sind wir lieber das steile Stück bis zum Ende zu Fuß gelaufen. Hier bekommt man auch nochmal einen schönen Blick zurück auf den Petersberg.

Petersberg (Bild: Hiro-b)

Petersberg (Bild: Hiro-b)

Das war wirklich eine spannende Wanderung. Anstrengend und wirklich schön 🙂 Wir alle wollen gerne wieder zusammen Wandern gehen.

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