flutes unlimited – Lichtenfels

Am Samstag war ich in einem Flötenkonzert, das war spitzenklasse… aber ich erzähle besser von Anfang an. Außerdem bin ich kein Musikkritiker, dafür habe ich viel zu wenig Ahnung davon, aber ich kann erzählen, wie es mir gefallen hat.

Ich mag klassische Musik sehr gerne und auch hin und wieder etwas besonders. Also dachte ich, dass dieses Konzert im Stadtschloss Lichtenfels genau das Richtige für mich sein würde. Acht Querflöten. Toll!
Bisher kannte ich Lichtenfels nur von den Körben, aber dass man dort auch Konzerte geboten bekommt, das wußte ich noch nicht. Das renovierte Stadtschloss bietet aber auf alle Fälle einen schönen Rahmen für einen netten Konzertabend. Und die 8 EUR Eintritt waren keines Falls zu viel für die gebotene Musikvielfalt.

Flutes unlimited sind aus dem Quartett flauto con brio entstanden. Es ist ein reines Flötenensemble. Durch die Vielfalt der vertretenen Flöten ist aber die Möglichkeit des Ausdrucks enorm. Der Name „Flutes unlimited“ ist Programm.

Der erste Teil des Konzertes startete mit Rossinis Finale aus der Wilhelm Tell Ouvertüre – Allegro vivace. Schon hier wußte ich, dass mir das Konzert gefallen würde. Es folgten Moderato und Allegro aus dem dritten Brandenburgischen Konzert von Bach, Andante con moto aus der italienischen Symphonie von Mendelssohn-Bartholdy und der Marsch, Tanz der Zuckerfee und Tanz der Rohrflöten aus der Nussknackersuite von Tschaikowsky.
Flutes unlimited
Nach der Pause ging es weiter mit Mozarts Symphonie Nr. 40 und daraus Allegro molto und Allegro assai. Danach wurde es morderner mit Schockers Pop, Mancinis Pink Panther Suite, aus der wir das Theme und „It Had Better Be Tonight“ zu hören bekamen. Danach folgte das Highlight des Abends, die Kontrabassflöte. Meine Güte ist das ein riesiges Ding, so etwas habe ich nie zuvor gesehen. Wunderbar gespielt von Masako Saito. Passend dazu das Stück „Baby Elephant Walk“ ebenfalls von Mancini und zum Abschluß „The Shadow of your smile“ von Mandel.
Masako Saito an der Kontrabassflöte
Ich habe den Saal mit einem totalen Hochgefühl verlassen. Es hat großen Spaß gemacht, den Musikern zuzusehen, die mit so viel Engagement dabei sind und so wunderbare Musik machen. Auch wenn man die Stücke hauptsächlich in Orchester-Besetzung kennt, so hat man dieses überhaupt nicht vermisst. Die Bandbreite an verschiedenen Flöten war absolut in der Lage ein wunderbares Klangerlebnis zu liefern.

Beeindruckt war ich natürlich auch von der Kontrabassflöte und davon, dass so eine zierliche Frau wie Masako Saito daraus Töne hervorzaubern kann. Und dass sich Hironaru Saito bei so vielen Frauen durchsetzen kann 😉

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Eine Antwort auf flutes unlimited – Lichtenfels

  1. Ingo sagt:

    Die Kontrabassflöte ist ja wohl der Knaller! Ich habe bis jetzt nicht gewusst, dass es so etwas gibt…

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